Warum Baltrum

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Nach langjährigen Urlaubsaufenthalten und zwei Arbeitssaisons auf Baltrum ist mir die Insel so sehr ans Herz gewachsen, dass ich mich entschieden habe ganzjährig hier zu leben. Ich liebe den besonderen Charme des Eilands und für mich ist es die schönste der ostfriesischen Inseln. Das einzige was mir in meiner neuen Heimat fehlt, sind leckere vegetarisch/vegane Snacks. Mit violas baltrum möchte ich mich nicht nur selbstständig machen und diese Lücke schließen, sondern auch mein Leben auf der Insel finanziell sichern. 

Was biete ich an

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violas baltrum ist ein Verkaufswagen, der ausschließlich hausgemachte vegetarische und vegane Snacks in Bio-Qualität, sowie frische Säfte & guten Kaffee mit Milchalternativen wie Hafer- und Mandelmilch anbietet. Der Fokus wird neben glutenfreien Waffeln & Kuchen auf herzhaften Snacks liegen. Ich werde unter anderem wechselnde Suppen, Sandwiches, Salate und Süßkartoffelwaffeln anbieten. Dabei lege ich besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität der verkauften Produkte und deren Verpackung. Daher wird der Großteil der angebotenen Waren neben der Bio-Qualität einen regionalen Bezug haben. Der Verkaufswagen soll sich auch optisch harmonisch in das Bild der Insel einfügen. 

Warum vegetarisch/vegan

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Ich lebe seit über 20 Jahren vegetarisch und zeitweise auch vegan. Besonders aus eigenem Interesse habe ich den Aufwärtstrend diesbezüglich in der Gastronomie und im Handel in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt. War es in den frühen 2000er Jahren noch eher exotisch kein Fleisch zu essen, ist es mittlerweile alles andere als ungewöhnlich und die Wahrscheinlichkeit auf Gleichgesinnte im Freundeskreis oder bei Arbeitskollegen zu treffen hoch. Dass ein beachtlicher Prozentsatz der Gäste dieses Klientels auch auf die Insel Baltrum kommt, hat die praktische Erfahrung der letzten zwei Jahre im Hotel-Restaurant Strandhof, sowie Gespräche mit Gästen und Insulanern gezeigt. Die Nachfrage von vegetarischen/veganen Alternativen steigt, das Angebot hält sich bislang aber sehr in Grenzen.

Meine Zielkunden

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Meine Hauptzielkundschaft sehe ich in Familien mit Kindern, die in den Ferien und über Feiertage wie Ostern oder Pfingsten auf die Insel kommen. Ein weitere Zielgruppe sind die Gäste und Inselbewohner, die bewusst eine andere Ernährungsform gewählt haben (Vegetarierer/Veganer) oder aus gesundheitlichen Gründen beispielsweise gluten- und/oder laktosefrei essen müssen. Da es bislang weder ein Café oder Restaurant mit der Ausrichtung auf vegetarische und vegane Snacks auf der Insel gibt, noch diese Art eines Verkaufswagens, gibt es hier eine Marktlücke. Darin sehe ich meine Chance. 

Was ich kann

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Als Expertise bringe ich eine über zwanzigjährige Erfahrung in der Gastronomie mit. Währenddessen habe ich in unterschiedlichsten Gastronomiebetrieben gearbeitet, u.a. in Cafes, Bars, Restaurants, Imbissen und zuletzt in einem Hotel-Restaurant mit Frühstücksservice (Hotel Strandhof). Zuvor habe ich zehn Jahre in Hamburg gelebt und gearbeitet und dort die unterschiedlichsten Gastronomie-Konzepte kennengelernt. Außerdem bin ich angehende Ernährungsberaterin und nicht zuletzt aus eigener Erfahrung Expertin für vegetarische und vegane Küche.

Der Verkaufswagen

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Der Verkaufswagen wird die Form eines Retro-Wohnwagenanhängers haben, der professionell um- und ausgebaut wird. Der Verkaufswagen soll die positive Urlaubs- bzw. Ausflugsstimmung transportieren. Ich benötige lediglich Zugang zu Strom und Frischwasser, sowie Abwasser.



Der Standort

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Hier bin ich nicht festgelegt und bin für Standortvorschläge offen. Parallel suche ich auch nach einem Standort auf einem privaten Grundstück. Geplant sind zwei bis drei Stehtische vor dem Wagen für die Kunden, die gerne vor Ort verzehren möchten. Es wird keine Sitzplätze geben und somit auch keine Toilettenanlage notwendig sein.


Wichtiger als der Standort des Verkaufswagerns ist mir die Umsetzung meines Projekts. Ich bin absolut der Überzeugung, dass mein Konzept erfolgreich sein wird. Außerdem schätze ich das Leben auf der Insel sehr und möchte gerne langfristig Teil davon sein. 

Konkurrenz

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In Gesprächen mit einigen der ansässigen Gastronomen, insbesondere derjenigen mit Tagesgastronomie bin ich durchweg auf positive Resonanz gestoßen. Insofern sehe ich violas baltrum nicht als zusätzliche Konkurrenz, sondern als Bereicherung sowohl für die Gäste der Insel als auch für die Inselgemeinde.



Risiken als Chance

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Das Risiko des Projekts ist gleichzeitig auch meine größte Chance, nämlich das Alleinstellungsmerkmal meines Verkaufswagens und der verkauften Waren. Auf Grund der besonderen Gegebenheiten auf der Insel ergibt sich ein weiterer Risikofaktor als Vorteil: die längere Anlaufphase. Dies fällt auf Grund des Saisongeschäfts und der in großer Zahl vorhandenen kaufkräftigen Kundschaft weg. Entweder mein Vorhaben gelingt oder scheitert innerhalb einer Saison. Insbesondere Skeptikern meines Projekts möchte ich diese Tatsache ans Herz legen. Wenn ich allerdings Erfolg habe mit meinem Projekt ist es eine Bereicherung für die Gäste und damit auch für die Insel. 

Die ersten Schritte

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Anfang diesen Jahres konnte ich bereits mit der Umsetzung des Projekts starten, nachdem mein Antrag auf den Mikrostarterkredit der Nbank in Höhe von 25.000€ bewilligt wurde. Ich habe einen passenden Wohnwagen gefunden, der sich momentan noch im Umbau zu einem professionellen Verkaufswagen bei dem Karosseriebauunternehmen Haverkamp in Ostbevern befindet. Die Fertigstellung erfolgt in Kürze. Außerdem habe ich mich bereits im letzten Jahr persönlich mit Herrn Landel vom Gesundheits/Ordnungsamt des Landkreises Aurich getroffen, der mir Auskunft darüber geben konnte nach welchen Richtlinien der Wagen umgebaut werden muss. Grundsätzlich unterstützt Herr Landel die Umsetzung meines Projekts. Für das Vorhaben muss eine Bauvoranfrage gestellt werden. Dazu habe ich bereits mit Herrn Falk vom Bauamt des Landkreises Aurich gesprochen. Als Lieferanten habe ich folgende Firmen aquiriert:

Firma Kornkraft für Lebensmittel in Bio Qualität 

Firma Tranquillo für Kaffee und Tee in Bio Qualität

Für Getränke kommt die Firma OGV oder der Getränkehandel der Baltrum Linie in Frage



Was mir jetzt noch fehlt ist ein Stellplatz. Hier gab es bereits zwei Zusagen, die sich leider final zerschlagen haben. Der Platz vorm Inselmarkt war aufgrund von langen Wegen für Zuleitungen (Strom/Abwasser) mit zu hohen Kosten verbunden. Der Stellplatz oberhalb des Cobigolfplatzes wurde mir kurzfristig abgesagt. Meine Hoffnung ist nun einen neuen Stellplatz hier auf Baltrum zu finden.